Wertvolle Informationen für alle Gesetzlich Versicherten und alle, die Tarife vergleichen wollen:
Wir helfen Ihnen dabei, die richtige Private (Zahn-)Zusatzversicherung zu finden.
Zahnarzt Sacha KarmollLiebe Netzbesucher, liebe Patienten,
ich habe mir sehr lange überlegt, ob ich das Thema "Private Zusatzversicherungen" überhaupt auf einem Netzauftritt besprechen soll, der sich hauptsächlich mit Ästhetik, schonender und sanfter Zahnbehandlung sowie Lösungen für zahnmedizinische Probleme beschäftigt.
Aber: Bei sorgfältiger Überlegung musste ich zu dem Schluss kommen, dass sich das Eine von dem Anderen nicht isoliert betrachten lässt. Es sprechen einfach die Erfahrungen aus der täglichen Praxis dagegen.
Einige Beispiele:
Eine Mutter kam mit ihrem kleinen Kind in die Praxis, weil sie von unserer Kariesbehandlung ohne Bohrer gehört hatte. Der kleine Patient hatte ein erschreckend zerstörtes Gebiss, mit bis auf das Zahnfleisch braun abgefaulten Milchzähnen.
Sie war verständlicherweise sehr glücklich, dass es jetzt eine Behandlungsmethode gibt, mit der wir schmerzfrei behandeln können (Ozon).
Die Glücksgefühle verließen sie jedoch schnell wieder, als sie erfuhr, dass die Ozontherapie nicht von der Gesetzlichen Krankenversicherung übernommen wird. Und damit stießen wir leider sehr schnell an die finanziellen Grenzen...
Etwas weniger krass sind zwar in aller Regel die Fälle bei erwachsenen Patienten, welche sich ebenfalls nur so versorgen lassen können, wie es "die Kasse bezahlt". Jedoch: Auch diese Patienten sind dann beispielsweise gezwungen, mit mehr oder weniger großen (Teil-)Prothesen klarzukommen, mit denen sie wegen ungünstiger Kieferknochenverhältnisse mehr schlecht als recht kauen können. Ohne Haftcreme läuft oft gar nichts mehr.
Eine Implantatversorgung ist in solchen Fällen die einzig vernünftige Lösung, die solchen Patienten dann die Lebensfreude wieder zurückgeben kann. Ich werde nie die Dankbarkeit einer damals Endfünfzigerin vergessen, die nach vielen Jahren Totalprothese im Oberkiefer es satt hatte, nicht mehr ordentlich kauen und das Essen richtig schmecken zu können. Als sie dann ihre implantatgestützte Brücke bekam, die ohne Gaumenbedeckung angefertigt wurde, merkte sie erst wieder, was ihr all die Jahre fehlte. Jetzt genießt sie ihren Ruhestand in vollen Zügen und kann sich auf jedes Festmahl wieder richtig freuen!
Allerdings: Hätte sie nicht privat den angefallenen Eigenanteil in fünfstelliger Höhe stemmen können, müsste sie heute noch mit ihrer Totalen Prothese leben. Der Festzuschuss der Gesetzlichen Krankenkasse belief sich in diesem Fall auf etwas über 200 Euro...
Was ich damit sagen will:
Wir können - zumindest zahnmedizinisch - dankbar sein, dass wir im 21. Jahrhundert leben. Wir bieten heute eine Zahnmedizin an, von der unsere Vorfahren nur träumen konnten: sehr oft schmerzfrei, schonend, ästhetisch, und - vor allen Dingen: nachhaltig. Die heutigen Möglichkeiten der Prophylaxe können die Menschen davor bewahren, dass ihr Gebiss im Laufe der Zeit immer mehr verstümmelt wird!
Bitte verzeihen Sie mir, wenn ich etwas ins Schwärmen gerate, aber ich weiß, wovon ich rede!
Der Leistungskatalog der Gesetzlichen Krankenversicherungen beschränkt sich jedoch auf Leistungen, die "ausreichend, wirtschaftlich und zweckmäßig sind und das Maß des Notwendigen nicht übersteigen". Und das bedeutet eben z.B. herausnehmbare Prothesen statt implantatgestützter Brücken, metallische Versorgungen statt weißer keramischer Kronen, oder eben auch Bohren und Amalgam statt Karies mit Ozon ausheilen zu lassen.
Wie lösen wir nun diese Diskrepanz zwischen einerseits zahnmedizinisch und andererseits finanziell Möglichem?
Tja, da waren mir lange Zeit auch irgendwie die Hände gebunden. Ich bin schließlich Zahnarzt, und kein Versicherungskaufmann. Ich kann nicht pauschal zu meinen Patienten sagen: "Schließen Sie eine Private Zusatzversicherung bei der XYZ ab" oder "Die ABC bezahlt Ihnen alles, was Sie brauchen".
Eine Versicherung, auch eine private, die alles bezahlt, gibt es einfach nicht, machen wir uns da nichts vor.
Aber: Der Wettbewerb zwischen den einzelnen Versicherern wird schärfer. Damit sind sie auch gezwungen, sich durch Leistungen positiv vom Wettbewerb abzuheben, die eben nicht jede andere Versicherung bezahlt, und das ist jetzt Ihre Chance als potenzieller Versicherungsnehmer.
Gehen Sie in folgenden zwei Schritten vor:
Schritt 1: Entscheiden Sie für sich, welche Leistungen sie brauchen oder voraussichtlich brauchen werden. Legen Sie Ihre ganz persönlichen Kriterien fest.
Denken Sie auch intensiv, und vor Allem ehrlich zu sich selber, darüber nach, wie oft und wie umfangreich Sie in Ihrem Leben bereits zahnärztlich behandelt werden mussten. Reicht es in Ihrem ganz persönlichen Fall aus, prophylaktische Leistungen stärker zu gewichten?
Oder haben Sie bereits umfangreiche und vielleicht auch noch in die Jahre gekommene Restaurationen im Mund, von denen Sie wissen, dass sie über kurz oder lang verschleißen werden und daher ausgetauscht werden müssen?
Schritt 2: Wenn Sie diese Überlegungen für sich abgeschlossen haben, geht es jetzt darum, den für Sie maßgeschneiderten Vertrag des richtigen Anbieters zu finden, was bei der Vielfalt der Versicherungen und deren Vertragsvarianten in eine Sisyphos-Arbeit ausarten kann.
Und genau hier kann ich Ihnen jetzt endlich auch behilflich sein.
Erst einmal vorweg: Die neue Bundesregierung plant, den Wechsel aus der Gestzlichen hin zu einer Privaten Krankenversicherung wieder etwas zu erleichtern. Deshalb ist dieses Thema zur Zeit hochaktuell.
Ende Oktober bin ich auf eine wertvolle Informationsquelle gestoßen, die schon jahrelange Erfahrung damit hat, Menschen die bestpassende Private Zusatzversicherung oder natürlich auch Private Vollversicherung zu ermöglichen, in dem sie objektiv nach Ihren persönlichen Vorgaben die Tarife der unterschiedlichen Versicherungen vergleicht.
Wichtig hierbei: Es wird nicht einfach nur die Höhe der Versicherungsbeiträge miteinander verglichen, sondern auch die Leistungen. Sie wollen ja schließlich nicht primär eine billige Versicherung, die im Falle eines Falles nicht zahlt, sondern eine preiswerte Versicherung, also eine, die ihren Preis auch wert ist!
Testen Sie jetzt also bitte völlig unverbindlich und ohne jedes Risiko folgende Angebote, indem Sie einfach die Sie interessierende Versicherungsvariante anklicken:
Hinweis: Bei allen vier genannten Varianten handelt es sich zwar um keine "reinrassigen" Zahnzusatzversicherungen, die Zähne werden jedoch trotzdem ausreichend berücksichtigt. Außerdem könnte ja für Sie auch ein Zusatzschutz in anderen Bereichen, z.B. für Brillen oder für's Krankenhaus, interessant sein.
Wie gesagt: Probieren Sie es einfach einmal aus. Sie erhalten ausschließlich wertvolle Informationen und gehen keinerlei Verbindlichkeiten ein.
Es freut mich, wenn ich Ihnen auch hier helfen konnte!
PS: Ich hoffe, Ihnen diesen Service bald auch für reine Zahnzusatzversicherungen anbieten zu können. Bis dahin bitte ich um etwas Geduld.
